Geschichte

Darsikow wurde erstmals im Jahre 1320 als "Darsecowe" erwähnt.

Das Gutshaus Darsikow selbst wurde um ca.1870 errichtet.

Der Ort Darsikow ist geprägt von einer lockeren Bebauung traufständiger, eingeschossiger Gebäude,die sich um die neogotische Gutskapelle gruppieren. Der Friedhof des Ortes befindet sich am östlichen Ortsrand im Wald.

Bis 1320 gehörte das Gut dem Herzog von Mecklenburg und wurde danach dem Bischof von Havelberg übereignet, der es im 15. Jahrhundert in Teilen weiterverlieh. In den folgenden Jahrhunderten ist ein häufiger Besitzerwechsel zu verzeichnen, bis im Jahre 1818 das Gut an den Amtmann Carl Binder fiel, der 1832 die Gutskapelle stiftete und wohl nach dem Tode seines Sohnes nach 1820 den Friedhof als Familienbegräbnisstätte anlegen ließ.

Von 1691 bis 1818 gehörte Darsikow Pauli bzw. v. Pauli. Es soll zwei Rittersitze auf Darsikow gegeben haben mit dabei liegenden Obst- und Kohlgärten, Viehkoppeln und einer alten Dorfstätte. Die gesamte Feldmark mit Ackern, Wiesen und Wald von der Feldmark Grüneberg bis an die Teetzer Pforte, Seen und Fischteiche, die Schäfereigerechtigkeit und auch die wüste Feldmark Dünamünde besaß.

Im Jahr 1895 hatte Darsikow 89 Einwohner und 5 in Schlape-Horst, insgesamt 94.

Im Jahr 1901 gab es auf der Gemarkung Darsikow 12 Häuser.

Im Jahr 2009 zählte man in Darsikow nur noch 11 Einwohner.

Von 1818 bis 1841 besaß der Amtmann Carl Hartwig Binder das Gut Darsikow, damals gehörte die Mark Brandenburg zum Königreich Preußen und befand sich in einer Nachkriegszeit. Allerdings wurde eine Tochter 1814 in Darsikow geboren. C. H. Binder, geb. 4.11.1779, gest. 28.11.1841,w ar verheiratet mit Amalie Catharina Drope, geb.2.4.1796, gest. 15.9.1885.Das Dorf zählte 1837, 102 Einwohner.

Der Gutsbesitzer, Amtmann Carl Johann Hartwig Binder, legte den Friedhof zu Beginn des 19. ( 1820 ) Jahrhunderts vermutlich als private Begräbnisstätte der Gutsherrenfamilie an. Ebenfalls in dieser Zeit, im Jahre 1832, stiftete der Gutsherr die nordwestlich des Friedhofes gelegene Kapelle, deren Patronatsherr war.

1842 übernahm Theodor Christoph David Vielhaack, Schwiegersohn des verstorbenen Gutsherrn Binder, wohl als Mitgift seiner Frau, das Gut Darsikow. Th. Ch. D. Vielhaak, geb. 12.3.1810, gest. 11.21886, war verheiratet mit Friederike Henriette Binder,
geb. 6.6.1824, gest. 29.12.1891 Vielhaack übte bis 1849 die Patrimonialgerichtsbarkeit aus .

Im Jahr 1852 wurde über Darsikow das Folgende berichtet: Leichter Sandboden, in den Niederungen Torf; Anbau von Roggen, Hafer und Buchweizen; Fünf- und Achtfelderwirtschaft, fünf Koppeln; einschürige (einmali m Jahr mähbare) Wiesen; Niederwald, meist
Kienen (Kiefern). Viehzucht: gewöhnliches Rindvieh, halbveredelte Schafe und Schweine. Schmiede. Hauptnahrung: Ackerbau. Zum Rittergut Darsikow gehören Vorwerk Horst samt den Schlöpe genannten Tagelöhnerwohnungen. Unklar ist, ob Schlöpe, auch Schläpe genannt, vom niederdeutschen Wort schloapen (schlafen – he schlöpt, er schläft) abgeleitet ist.

1872 übernahm Edmund Johann Theodor Vielhaack, dritter Sohn von Th. Chr. D. Vielhaack, das Gut Darsikow.

Ab 1888/89 saß die Familie Albrecht wenige Jahre auf dem Gut Darsikow, das die Witwe Albrecht dem Kaufmann Louis Bäumer in Dortmund vererbte oder verkaufte, dem es 1904 Herr Rautenstrauch Köln abkaufte.

Bekannt ist nur der Name der Frau Albrecht: Friederike Albrecht, geb. Bickel,1835- 1911. Sie wurde auf dem Darsikower Friedhof bestattet. Die Vermessung der den Albrechts gehörenden Fläche im Jahr 1900 ergab 1433 ha. Zwölf Häuser standen auf dem Territorium. 1895 zählte Darsikow 89 Einwohner, dazu fünf in Schlöpe und Horst.

Kaiser Wilhelm ll . Erhob zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Kölner Kaufmann Theodor Damian Rautenstrauch (31 .10.1873 bis 21.5.1907 ) in den Adelsstand. Da ein Adliger Grundbesitz haben musste, kaufte Th. D. Rautenstrauch 1904 das zum Verkauf stehende Rittergut Darsikow. Er war Teilhaber der Firma Wilhelm Rautenstrauch & Cie., Köln und Trier, die Rohhäute aus Südamerika, Südafrika und Australien importierte, in Köln lagerte und von dort aus an die damals vielen Gerbereien im Rheinland vertrieb und kreditierte.

Theodor D - v. Rautenstrauch, er nannte sich nach dem Erwerb Darsikows „von Rautenschtrauch – Darsikow" starb jung und ohne Erben.

Sein Bruder Eugen v . Rautenstrauch (14.9.1879 bis 2.2.1956), ebenfalls von Kaiser Wilhelm geadelt, erbte Darsikow mit dem Vorwerk Horst, forstete die mageren Acker auf und gestaltete Darsikow zu einem Wald bzw. Jagdgut um.

1937 wohnte im Gutshaus Darsikow die Familie Lichte

1945 wurde der gesamte Besitz Darsikow- Horst im Zuge der Bodenreform in der SBZ enteignet, insgesamt 1402 ha.

1965 übernahm die Zohlverwaltung der DDR das Gutshaus Darsikow und das Vorwerk Horst und diente während der DDR-Zeit als Erholungsheim der Zentralen Zollverwaltung der DDR.

Am 3 Oktober 1990 wurde die Vereinigung der BRD mit der DDR vollzogen. Damit war dem Erholungs – bzw. Ferienheim im Vorwerk Horst und der Zentralen Zollverwaltung der DDR ein Ende gesetzt. Die Mitarbeiter verließen Darsikow und das Vorwerk Horst.

Bis 1994 war das Gutshaus Darsikow unbewohn und gehörte der Treuhand die es auch dann zum Kauf bot.

Erst 1997 erhielt Antonius Polster aus dem Müsterland den Zuschlag. A. Polster ließ zwei Türme am Gebäude anbauen und nannte es von jetzt an Jagdschloß Darsikow. Er wollte das Haus zu einer Pension mit eine Wohnung und vier Pensionszimmer sowie einem Gaststäättenbetrieb umbauen lassen.

Da A. Polster seinem Verpflichtungen gegenüber der Bank nicht mehr nachkommen konnte, sollte das Haus zwansversteigert werden

Doch ganz kurz vor der Zwansversteigerung eignete sich die Familie Rosa mit dem A. Polster und Kaufte von Ihm Jahr 2007 das Jagdschlosschen ab.

Seit dem begann die Fa. Rosa unermütlich sich mit dem Haus zu Bescheftigen und wollte die Idee von A. Polster mit der Pension verwirklichen, doch das war leichter gesagt als getan, den im Zuge der angefangenen Bauarbeiten von A. Polster hat sich herausgeschtelt, daß er nicht Ordnunsgemäß gebaut habe und ihm auch deshalb die Baugenehmigung für sein Vorhaben entzogen worden ist und auch die Baustelle stiellgelegt worden ist.

Somit hatte die Fa. Rosa seit dieser Zeit auch sehr schwirig, die entzogene Baugenehmigung wieder zu erlangen, da die Ämter und auch Architekten wenig mit dem Objekt zu tun haben wollten.

Besonder hier zu erwähnen ist eine Dreisheit der Neuruppiner Architekten, insgesamt 5 und einem Architekten aus Wittstock, die sich an der Planung des Gebädes zwar beteiliegten wollten kurzer Zeit später aber wieder absprangen wohlwissend das dieser Vorhaben nicht zu Erfog führen wird, sich aber dafür nicht zu vergessen füsrtlich zu entlohnen.

Erst im Jahr 2012 bekamm die Fa. Rosa, die lang ersehnte Baugenehmigung und begann trotz allen Vorurteilen und Hindernisen im Mai 2013 Umzubauen.